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HISTORIE

Berlin Schöneweide

 

HISTORIE

URBANE STADT

KUNST & KULTUR

 

Denkmalgeschützte Substanz zeugt von bewegter Geschichte

 

Schöneweide ist die „Wiege der Elektropolis Berlin“. Anfang des 20. Jahrhunderts entstand hier einer der größten Industriestandorte Europas. Ausgehend von Schöneweide entwickelte sich Berlin zum Zentrum der Elektroindustrie und der Elektrizitätswirtschaft – und der Ruf der Stadt als Industriemetropole wurde begründet.

 

Die Geschichte Schöneweides ist eng mit der Geschichte des AEG-Konzerns verbunden, dessen Ansiedlung die Entwicklung von Schöneweide zu einem Industrie- und Arbeiterbezirk begründete. Der Architekt und Designer Peter Behrens errichtete an der Wilhelminenhofstraße einige herausragende Industriebauten für die AEG. Nach Ende des zweiten Weltkrieges konzentrierten sich die führenden Betriebe der elektrotechnischen und elektronischen Industrie, wie das Kabelwerk Oberspree (KWO), das Transformatorenwerk Oberspree (TRO) und das Werk für Fernsehelektronik (WF) im Raum Oberschöneweide und knüpften damit an die frühere AEG-Tradition an.

Bis heute sind überall herausragende Zeugnisse der Industriearchitektur in seltener Vielfalt erhalten. Schon damals wurde in Schöneweide ein geistiges und materielles Fundament geschaffen, das von Aufbruch und Erfindungsgeist geprägt war und bedeutende Impulse in die ganze Welt aussandte.

 

Diese gewachsenen Qualitäten sind es, die den Ort im historisch-kulturellen Gedächtnis der Stadt verankern. In Schöneweide gibt es bis heute ein gewaltiges Potenzial für neue Nutzungen und zahlreiche Freiräume für frisches Denken.

 

Nähere Ausführungen zur Industriekultur des Standorts finden Sie im vom Berliner Zentrum für Industriekultur (BZI) in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt herausgebrachten Regionalblatt Schöneweide und beim Industriesalon Schöneweide.