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Schöneweide leuchtet zum Fest für Elektromobilität

Schöneweide leuchtet zum Fest für Elektromobilität

Gewerbe- und Geschäftstreibende der Wilhelminenhofstraße in Berlin Schöneweide werden sich bis Herbst 2017 auf ein ganz besonderes Event vorbereiten. Von insgesamt zehn Berliner Akteursgemeinschaften gewann die Initiative Wilhelminenhofstraße mit einem Gemeinschaftsantrag von Industriesalon Schöneweide und Unternehmerkreis Schöneweide den Wettbewerb „MittendrIn Berlin!“.

Eine Jury aus Vertretern des Landes Berlin, der IHK Berlin und privaten Partnern hat neben Anträgen aus der Potsdamer Straße und Weißensee auch das Projekt „Boxenstopp Wilhelminenhofstraße“ zum Sieger gekürt! Worum geht es im Siegerprojekt?

Die Akteure aus Schöneweide nehmen ein historisches Datum zum Anlass für ein großes Fest: Am 1.Oktober 1917 begann im Peter-Behrens-Bau in der Wilhelminenhofstraße die Produktion der Nationalen Automobilgesellschaft. Die NAG baute in serieller Massenanfertigung Kleinwagen, Sport- und Luxuswagen für den europäischen Adel, Lastwagen und Elektromobile. Und die Gestaltung der modernen Stockwerksfabrik, die bis heute das Ortsbild dominiert, setzte Maßstäbe: Der Architekt Peter Behrens führte Industrie und Kultur in neuer Weise zusammen. Einhundert Jahre später wird an die bedeutende Industriekultur angeknüpft: Am Sonntag den 1.Oktober 2017 wird ein Automobilkorso in die Wilhelminenhofstraße einbiegen. Angeführt durch die ältesten Oldtimer und begleitet von den modernsten Elektrofahrzeugen unserer Zeit. Vor dem „Peter-Behrens-Bau“ wird eine Spezial-Bühne aufgebaut sein. Einzeln fahren die Autos hinauf um von einem Moderator nach allen Regeln des Entertainments vorgestellt zu werden. Im Anschluss parken sie dann entlang der Wilhelminenhofstraße um vom Publikum ausführlich bewundert zu werden. Zum Festprogramm gehört auch, dass die Geschäfte an der Wilhelminenhofstraße an diesem Tag zum „Boxenstopp“ werden. Sie sind geschmückt und geöffnet und überraschen mit besonderen Angeboten. Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene finden auf den angrenzenden öffentlichen Plätzen, Höfen und Einfahrten statt. Sie bespielen das Thema „Mobilität“ auf ganz unterschiedliche Weise. Das Straßenfest leistet einen Beitrag zur Vernetzung der Schöneweider Gewerbetreibenden. Es soll helfen, die zentrale Geschäftsstraße zu beleben und auf die Entwicklung von neuen Mobilitätskonzepten am Standort Schöneweide aufmerksam zu machen. „Schöneweide leuchtet“

Über das Straßenfest hinaus wird das historische Datum zum Anlass genommen, um Schöneweide als traditionsreichen Ort der Berliner Industriekultur im Aufbruch international bekannt zu machen. Erstmals wird der Standort teilnehmen an dem bekannten Festival „Berlin Light Weeks“. Während der Festivaldauer vom 30.9. bis zum 15.10.2017 soll Schöneweide zu einem neuen Berliner Highlight werden und ein großes Publikum begeistern. Als Mittelpunkt wird der Peter-Behrens-Bau leuchtend inszeniert. In Großbildprojektionen und einer 3D-Videoshow an den Fassaden wird die Geschichte des Hauses spektakulär erlebbar. Einbezogen in ein strahlendes Lichtkonzept sind auch die nebenstehenden Gebäude. Momentan treffen sich die Eigentümer und Betreiber der benachbarten Gebäude im „Schöneweider Lichtkreis“ um die Inszenierungen individuell abzustimmen. Vorzugsweise sollen die Gäste per Schiff anreisen und am Anleger der HTW von leuchtenden Objekten empfangen werden. Ein Lichtparcours führt sie entlang der Spree zu den Partnern am Standort. Und hoch oben, auf dem Turm vom Peter-Behrens -Bau, sollen bunte Laser kreisen, die von der Zukunft künden, die im Südosten Berlins begonnen hat.
Quelle: Industriesalon Schöneweide