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Weiteres Technologiezentrum für Schöneweide

Weiteres Technologiezentrum für Schöneweide

Die größte Hochschule für angewandte Forschung Berlins entwickelt sich immer mehr zu einem Impulsgeber der Standortentwicklung. So sollen in Schöneweide, Berlins drittgrößten Zukunftsort, bis 2035 wieder nahezu 10.000 Menschen in Technologie- und Kreativbranchen arbeiten. Aus diesem Grund soll zusätzlich zum bestehenden Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie (TGS) bis 2021 das Innovations- und Technologiezentrum für Industrie 4.0 und Digitalisierung der Wirtschaft (ITZ4.0) am Standort entstehen.

Das Regionalmanagement Berlin Schöneweide hat in diesem Zuge Ende 2016 das Institut für Innovation und Technik (iit) mit einer Machbarkeitsstudie für das ITZ 4.0 beauftragt. Über das reine Flächenangebot hinaus wird hier geprüft, welche Einrichtungen und Dienstleistungen das vernetzte Arbeiten am Wissenschafts- und Technologiestandort Schöneweide befördern. Vom Cyber Lab für den virtuellen Prototypenbau, über Schulungs- und Qualifizierungsangebote und einem Fab Lab bis hin zum vollständigen Produktionszentrum sind verschiedenste Module für das Zentrum denkbar.

Durch die Nähe zur HTW Berlin wird damit zum einen das erhebliche Gründungspotenzial der Hochschule in den Industrie4.0 relevanten Studiengängen aktiviert, aber auch den benachbarten Unternehmen eine Kooperationsplattform geboten, besser und effektiver als bisher mit der Hochschule in diesem Bereich zusammen zu arbeiten.

Das geplante Angebot soll sich an folgende Unternehmen richten:

  • Unternehmen, die sich mit der Umstellung und Digitalisierung Ihrer Produktion befassen,
  • Unternehmen und Startups, die (Hardware-) Produkte entwickeln und diese vor Ort produzieren wollen,
  • junge und etablierte innovative Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf der Entwicklung und Herstellung von Industrie- 4.0-Komponenten (Software, Hardware, Dienstleistungen) basiert sowie
  • Schulungs- und Qualifizierungsprojekte im Bereich Digitalisierung der Wirtschaft.

Mit ersten Ergebnissen der Machbarkeitsstudie wird bis zu den Sommerferien gerechnet.