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Berlin Schöneweide: Ein Berliner Industrie- und Innovationsstandort mit Zukunft

Berlin Schöneweide: Ein Berliner Industrie- und Innovationsstandort mit Zukunft

Am Abend des  2. November 2015 hatte die IHK Berlin mit einem  Spitzenpodium aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft  in die Räume der First Sensor AG geladen. Diskutiert wurde über Berlin Schöneweide und seine im Berliner Vergleich einzigartigen Standortpotenziale.

Was macht einen erfolgreichen Industrie- und Innovationsstandort aus?  Und wie kann ein einstiges Zentrum für Elektroindustrie wie Schöneweide die Hürden des Strukturwandels endgültig hinter sich lassen und seine Kompetenzen und Chancen richtig bündeln?

Jochen Brückmann,  Bereichsleiter für Infrastruktur und Stadtentwicklung der IHK Berlin moderierte  die zukunftsweisenden Themen  in einem Schlagabtausch.

Staatssekretär Henner Bunde, zuständig für Wirtschaft, Technologie und Forschung, stand mit Peter Krause, Leiter der Business Unit Industrial bei First Sensor und dem Geschäftsführer der BAE Batterien GmbH, Jan IJspeert, neben klaren Positionierungen der lokalen Unternehmen für Planungssicherheit in der Flächennutzung durch Gewerbe auf dem Podium.  Denn nur, wenn bestehende und neue Investoren mit kalkulierbarem Aufwand investieren können, werden Standortentscheidungen für Berlin Schöneweide befördert.

Auch der Vizepräsident der ortsansässigen HTW Berlin, Professor Knaut, sprach sich vor dem Publikum dafür aus, auf allen Ebenen die Gewerbeansiedlung auf dem ehemaligen Industrieareal entlang der Spree zu priorisieren. Nur so könnten für die Hochschule wichtige KooperationspartnerInnen in Berlin Schöneweide gehalten und  neue angesiedelt werden. Das Regionalmanagement Berlin Schöneweide ist zur Steuerung und Begleitung wirtschaftlicher Ansiedlungen am Standort eingesetzt und wurde durch Hardy Schmitz, dem Geschäftsführer der WISTA-MANAGEMENT GmbH in Adlershof, ebenfalls mit einem klaren Votum gegen  Wohnbebauungen auf dem einstigen Industrieareal vertreten. Mit der Aussage, dass Gründer aus der Hochschule die neuen Investoren in Flächen und Gebäude von morgen sind, brachte er auch den weiteren Ausbau des lokalen Technologie- und Gründerzentrums TGS in die Diskussion ein.

Zusammenfassend steht die Entwicklung von Berlin Schöneweide  zu einem zukunftsorientierten  Innovationsstandort unter einem guten Stern: die größte Hochschule für angewandte Wissenschaft, die HTW Berlin,  innovative  jahrelange Bestandsunternehmen sowie StartUps aus dem Technologie- und Kreativbereich,   Kooperationsbereitschaft und  Transferprojekte sowie Flächen und Gebäude für die Ausgründungen und Neuansiedlungen sind vorhanden.  Eigentlich optimal, wäre da nicht der so dringend benötigte Ausbau der  Verkehrsanbindung. Er ist ausschlaggebend  für die Attraktivität eines Standortes und für potenzielle Unternehmensansiedlungen  elementarer Bestandteil der Entscheidungsfindung.  Und auch hier gab es positive Signale aus der Senatsverwaltung  durch den Leiter für Verkehrsplanung, Burkhard Horn, der eine schnellere Taktung der BVG und die künftige Beantragung des Projekts für den Bau der Wilhelminenhofbrücke  in Aussicht stellte.

Es bleibt also spannend im Südosten Berlins und die Veranstaltung der IHK Berlin hat die positiven Entwicklungstrends in Berlin  Schöneweide mit  seinen vielen Chancen und Herausforderungen an diesem Abend verständlich und erfolgreich zur Diskussion  gebracht.