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Persönlichkeiten über Schöneweide

Regionalmanagement Berlin Schoeneweide

Persönlichkeiten über Schöneweide

Im Gespräch mit Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH


1.) Wofür steht für Sie der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Schöneweide heute? Welches Bild haben Sie?

Schöneweide wird zurzeit zu einem Ort entwickelt, wo Wirtschaft und Wissenschaft beste Voraussetzungen finden, um eine perfekte Symbiose einzugehen. Mit der HTW Berlin ist eine hervorragende Hochschule vor Ort, ein Gründerzentrum begrüßt Jungunternehmer und zahlreiche kleine und mittlere Technologieunternehmen sind Innovationstreiber in Schöneweide. Das ist die ideale Grundlage für Wachstum und Fortschritt: Themen wie Smart City oder Industrie 4.0 können nur gemeinsam vorangetrieben werden und dazu braucht es Orte wie Schöneweide, wo diese Vernetzung gelebt wird.

 

2.) Die Senatsverwaltung für Wirtschaft Technologie und Forschung und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH haben eine Initiative der Zukunftsorte gestartet. Wir freuen uns, dass Schöneweide dazu gehört! Was heißt das genau und welche Herausforderungen sind damit für die Standorte verbunden? 

Berlin ist ein Ort, an dem bereits heute intensiv an den Lösungen der Zukunft geforscht und gearbeitet wird. Mit den Zukunftsorten werden die Standortvorteile der Spreemetropole gebündelt kommuniziert: Keine andere Stadt verfügt über eine derartig hohe Dichte an Zukunftsflächen im Stadtbereich. Die Spreemetropole bietet mit ihren Flächenpotenzialen viel Raum für neue Ideen und gilt zudem aufgrund ihrer einzigartigen Wissenschaftslandschaft als ideales Labor für zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungen. Mit der Initiative der Zukunftsorte wird die vielfältige und innovationsgeprägte Berliner Wirtschaftsstruktur transparent. Zum Thema Herausforderungen: Auch wenn das Konzept bisher erfolgreich gestartet ist – wir arbeiten gezielt daran, die Zukunftsorte noch stärker auf internationalem Level zu vermarkten, um noch mehr global agierende Unternehmen vom HighTech-Standort Berlin zu überzeugen.

 

3.) Welche Technologiefelder bzw. Themen werden zukünftig einen besonders großen Bedarf an innerstädtischen Flächen haben und welche Rolle könnte Schöneweide Ihrer Meinung nach dabei spielen?

Wir erleben bei unserer täglichen Arbeit, dass mehr und mehr Industriebetriebe den Standort Berlin fokussieren. Das ist aber nicht die alte Industrie, von der wir ein Bild mit rauchenden Schloten haben. Es ist die neue Industrie – die Industrie 4.0, wo Arbeitsabläufe der klassischen Industrie mittels neuer Technologie vernetzt und neu gedacht werden. Gerade für diese Unternehmen sind innerstädtische Flächen von Interesse. Interessant ist für diese Unternehmen auch die rege Maker-Szene in Berlin, die beispielsweise innovative Produktionswege mittels 3-D-Druck erfindet. Digitalisierung und Vernetzung, das Internet der Dinge – das sind die Themen, die die Industrie von morgen prägen. Schöneweide ist bei diesem Trend als Technologiestandort vorne mit dabei und wird künftig sicherlich eine noch wichtigere Rolle spielen. Das Gelände der traditionsreichen „Elektropolis“ diente bereits im vergangenen Jahrhundert als ideales Labor für die Entwicklung und Erprobung von innovativen Technologien.

Wir danken Herrn Dr. Franzke für das Interview.