Sitemap

Spreehalle Berlin erhält Otto-Borst-Preis 2018 für Stadterneuerung

Spreehalle Berlin erhält Otto-Borst-Preis 2018 für Stadterneuerung

Die Arbeitsgemeinschaft Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e.V. hat seit 2006 zum siebten Mal den Otto-Borst-Preis für herausragende Maßnahmen verliehen, mit denen durch Erhaltung, Sanierung, Umnutzung und Weiterbau die Entwicklung von lebendigen historischen Städten gefördert wird. Insgesamt wurden in diesem Jahr vier Preise vergeben und zwei Anerkennungen.

Der Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung 2018 ging nach Oberschöneweide. Ausgezeichnet wurde die Spreehalle Berlin, deren prominenter Bauherr der Musiker und Fotograf Bryan Adams ist. Gewürdigt wurden Umbau und Erneuerung eines Teils des ehemaligen AEG-Geländes, direkt an der Spree, durch die bereits mehrfach mit Designpreisen ausgezeichneten Architekten Feilden Clegg Bradley Studios LLP, London. Entstanden sind neue Ateliers, in denen multifunktionale Studios und Ausstellungsräume, Loft-Wohnen, Büros und Galerienutzung ihren Platz finden. Dazu wurde aufgestockt, entkernt, abgerissen und vier Gebäudeteile im Bestand ersetzt, die ab 1910 bis in die 1980er Jahre erbaut wurden. Die nun offene Raumstruktur lässt weitere bauliche Gestaltungen durch den Nutzer zu, bei weitgehend originaler Weiterverwendung der vorhandenen Konstruktionen, die auch im Erscheinungsbild erkennbar sind. „Dem Mut zum offenen Nutzungsangebot gebührt Respekt und der überzeugenden Architektur dieses Urbanisierungsprojekts, einem Ursprungselement der Stadtentwicklung an diesem Ort, höchste Anerkennung.“, so die einheitliche Meinung der Jury, die sich aus dem Kreis der Mitgliedsstädte zusammensetzt.

Weitere Informationen zur Spreehalle finden sich auch unter www.spreehalle.com.