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Städtebauliche Planungen in Berlin Schöneweide

Städtebauliche Planungen in Berlin Schöneweide

Über aktuelle Bautätigkeiten unter neuer Leitung des Fachbereichs Stadtplanung in Treptow-Köpenick

Baukräne auf kleineren und größeren Baustellen kennzeichnen den Blick, wenn man vom höchsten Punkt – dem Peter-Behrens-Turm – aus über den Stadtteil Berlin Schöneweide schaut.

Ein gutes Zeichen, wie auch die neue Leiterin des Fachbereichs Stadtplanung im Bezirksamt Treptow-Köpenick beurteilt. Seit Dezember 2014 ist Sabine Tillack für die Schaffung von Rahmenbedingungen und die Umsetzung der stadtplanerischen Ziele des Bezirks zuständig, um Treptow-Köpenick in seiner Entwicklung als attraktiven Lebens-, Arbeits- und Freizeitort weiter auszubauen.

Einen Hauptschwerpunkt der Gesamtentwicklung des Bezirks stellt dabei laut Tillack auch der Stadtteil Berlin Schöneweide dar. Die direkte Spreelage, das Freiflächenpotenzial und die teils noch leerstehenden Industriegebäude bergen Herausforderungen und vielfältige Chancen für spannende Nutzungskonzepte zugleich. Die folgenden Projekte, die sich derzeit in Realisierung befinden, sind hier nur der Anfang:

Neben der Errichtung einer rund 7.000 m² großen Grünanlage, der „Bürgerwiese“ zwischen Slaby- und Wilhelminenhofstraße, dem aktuell gestarteten Infrastrukturausbau in Form der Straßenverbindung SOV – Süd-Ost-Verbindung zur Entlastung Schöneweides vom Durchgangsverkehr und einzelnen Umnutzungsvorhaben auf den komplexen Flächen zwischen Spree und Wilhelminenhofstraße sind es vor allem die studentischen Wohnungsbauprojekte, die momentan umgesetzt werden. So befinden sich derzeit in unmittelbarer Nähe zum Stadtplatz am Kranbahnpark 150 Studentenappartements im Aufbau. Etwas weiter südlich entlang der Ostendstraße wird ein altes Bürogebäude für das Studentenwohnprojekt „Bambus Campus“ entkernt und saniert.

Sabine Tillack ist überzeugt, dass darüber hinaus auch im Bereich der künstlerischen Bespielung des ehemaligen Industriegebiets neben dauerhaften auch Zwischennutzungskonzepte für brachliegende Flächen und ungenutzte Gebäude eine gute Möglichkeit darstellen. Sie bedaure das Misslingen der „Kiki Blofeld“-Unternehmung sehr, deren Ansiedlung das Bezirksamt immer befürwortet und unterstützt hat, was jedoch scheinbar nach außen hin nicht so wahrgenommen wurde. Die Fachbereichsleiterin erklärt weiter: „Allerdings müssen auch bei temporären Nutzungen alle gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Man mag das für bürokratisch halten, aber auch für Zwischennutzungen sind Bauanträge nötig.“ Leider hätten die Betreiber des Kiki Blofeld ihren Bauantrag laut Tillack nie vervollständigt und somit die Realisierung nicht zum Abschluss bringen können. Erfreulicher Weise stünden aber auch weitere interessante Projekte für die Entwicklung des Stadtplatzumfeldes als Ort für Künstlerateliers, Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen in den Startlöchern.

Diese Nutzungsideen mit gezielten gewerblichen und unternehmerischen Ansiedlungen zu verbinden, wird durch das Regionalmanagement Berlin Schöneweide unterstützt , indem neben aktiver Kontaktvermittlung zwischen den unterschiedlichen Akteuren in Berlin Schöneweide auch ein gemeinsamer Dialog über Planungsthemen vor Ort geschaffen wird.

Eine offene integrierte Stadtplanung, die vor allem auf die Bedürfnisse der vor Ort lebenden und arbeitenden Menschen und Unternehmen gerichtet ist, ist wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Strandorts. Die neue Stadtplanungsleiterin ist zuversichtlich, dass „sich die positive Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzen wird und Berlin Schöneweide zu einem innovativen, kreativen und urbanen Ort heranwächst.“

Weitere Informationen unter www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/.