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Veranstaltungsreview: eMO goes Treptow-Köpenick

Veranstaltungsreview: eMO goes Treptow-Köpenick

Konzepte zum Ausbau von Elektromobilität im Forschungs- und Produktionsbereich

Elektromobilität – ein Thema, was vor allem im Bereich des Individualverkehrs stark an Bedeutung gewinnt.

„Die Elektrifizierung des Automobils ist erst der Anfang einer tiefgreifenden Revolution der Mobilität an sich, die sich in den nächsten Jahren vollziehen wird. Es ist ein klarer Trend erkennbar, dass der Mobilitäts- und damit einhergehend der Unabhängigkeitswusch bei jüngeren Menschen nach wie vor ausgeprägt ist, allerdings trennt sich dieser vom Wunsch nach Eigentum am Fahrzeug. Dies ist im Erfolg der Carsharingangebote von BMW und Daimler belegt. Dieser Trend wird sich noch einmal steigern, wenn das autonome Fahren ausgereift ist. Die Continental AG geht davon aus, dass dieser Punkt 2025 erreicht ist. Spätestens, wenn sich das Auto selbst eine Ladesäule suchen kann, fallen die Gründe für Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeugen langsam weg.„

Mit diesen Worten leitete der Regionalmanager von Berlin Schöneweide – Thomas Niemeyer – die Vorträge der Veranstaltung „eMO goes Treptow-Köpenick“  am 1. Juli 2014 im FKI auf dem HTW-Gelände in Schöneweide ein. Denn Treptow-Köpenick ist mit seiner hohen Dichte an Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorten gut ausgestattet für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Elektromobilität. Und doch gibt es noch viel Handlungsbedarf, sei es im Bereich der Materialien, der IT Infrastrukturen oder der Batterie- und Antriebstechnik. Nicht zuletzt durch kooperative Forschungsprojekte zwischen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und ansässigen Wirtschaftszweigen im Bezirk soll die Innovationsfähigkeit im Bereich der Elektromoblität vorangebracht werden.

Mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick informierte die Berliner Agentur für Elektromobilität an diesem Abend über unterschiedliche Konzept- und Strategievorstellungen zur Elektomobilität im Forschungs- oder Produktbereich von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Bezirk. Experten wie Oliver Arnhold vom Reiner Lemoine Institut, Andreas Stoye vom Arbeitskreis Elektromobilität in der Elektroinnung Berlin-Brandenburg oder Michael Schiemann als Technischer Leiter der BAE Batterien GmbH gaben ihre fachlichen Inputs und luden zu anschließenden Diskussionsrunden ein. Zudem stand der Projektmanager der Berliner Agentur für Elektromobilität – Björn Hesse – für Fragen rund um das Thema Förderung von E-Fahrzeugen und Aufbau von E-Flotten zur Verfügung.

Die Veranstaltung war ein erster Schritt, die Arbeit am Ausbau von Elektromobilität im Bezirk sichtbar zu machen und weitere Vernetzungen in der Forschung und Entwicklung voranzutreiben.