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Veranstaltungsrückblick | Kunst am Spreeknie

Veranstaltungsrückblick | Kunst am Spreeknie

Kunst für alle – zahlreiche Ausstellungen zogen rund 10.000 Besucher nach Schöneweide

Mit rund 10.000 kunstinteressierten Besuchern feierte das diesjährige Festival “Kunst am Spreeknie” vom 10. bis 13. Juli in Schöneweide einen großen – und angesichts der umfangreichen Vorbereitungen mehr als verdienten – Erfolg. In einer engagierten Gemeinschaftsarbeit stellte bespielten die 240 teilnehmenden KünstlerInnen über 60 Orte im Stadtraum. Mit 30 Ausstellungen unterschiedlicher Genre und Themen, etwa 100 offenen Ateliers, dem Art Sale, der JazzGalerie Schöneweide und einem vielseitigen Rahmenprogramm war das Festival so groß wie nie zuvor.

Erste künstlerische Anlaufstelle des Festivals war die Zentralstation, wo der Schöneweide Artists e. V. rund 70 der v. a. lokal ansässigen Künstler in einer Gruppenausstellung präsentierte. Das Kuratorenteam bestand aus Peter Funken und Lutz Längert, die gemeinsam auf langjährige Erfahrungen in der Kunstszene und der Entwicklung Schöneweides zurückgreifen können. Besucher erhielten durch die Ausstellung  Einblicke in die vielfältige Kunstproduktion, die sich im Ortsteil angesiedelt hat. Die räumliche Einbettung der wirkungsvoll arrangierten Arbeiten eröffnete darüber hinaus die Möglichkeit, die Rathenau-Hallen 34.1b und 44 des historischen Industrieareals in einem künstlerischen Kontext zu bestaunen.

Die Projektgalerie Schalterraum in der ehemaligen Sparkasse an der Wilhelminenhofstraße 82A stellte den zentralen Infopunkt des weitläufigen Festivals dar. Von hier aus koordinierten Marlene Lerch, Mareike Lemme, Kartrin Tuppinger und Peter Kessel von der Vernetzungsplattform Schöneweide Kreativ das Festival mit seinen zahlreichen Einzelveranstaltungen. Wie bereits im letzten Jahr wurde das Team bei der Öffentlichkeitsarbeit vom studentischen Design-Netzwerk sehen und ernten unterstützt, das den gesamten MArketingauftritt entwickelte. Der Schöneweide Artists e.V. mit dem Vorstand Steffen Blunk, Matthias Moseke und Barbara Gerasch präsentierten nicht nur acht Ausstellungen, sondern brachte auch pünktlich zum Festival-Auftakt seine erste Ausgabe der Zeitung „Kunstgeflüster“ heraus, die über die Highlights des Festivals berichtete.

Auch dieses Jahr konnten Besucher die zahlreichen Hotspots des Festivals “Kunst am Spreeknie” durch die von der Reederei Riedel zur Verfügung gestellten Schiffsshuttle erreichen. Ein I-Tüpfelchen für die gelungene Gemeinschaftsveranstaltung, die Besuchern sowie Veranstaltern ein erfolgreiches Kunstwochenende in Berlin Schöneweide bescherte.